19.10.2018 Kreisverbandstag

SoVD-Kreisverband wählte neuen Vorstand

Zur Kreisverbandstagung des Kreisverbandes Nienburg im Sozialverband Deutschland (SoVD) konnte der Stellv. Kreisvorsitzende Benno Kauls kürzlich im Mühlengasthof Landesbergen 64 Delegierte sowie den Landtags-abgeordneten Dr. Frank Schmädeke, Landrat Dieter Kohlmeyer, Bürgermeister Henning Onkes sowie Herrn Heiner Werner, Frau Kim vom Hofe, Frau Viktoria Kretschmer, Frau Rita Schnitzler, Frau Martina Broschei als Vertreter der kommunalen Politik sowie Iris Wesling (Kreisbehindertenbeirat), Elke Heidorn (Paritätischer) und Landesschatzmeister Bruno Hartwig und Landesgeschäftsführer Dirk Svinke vom SoVD-Landesverband begrüßen.

Alle waren gekommen um gemeinsam auf die vergangenen vier Jahre zurück-zublicken und einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Vor Beginn der Grußworte der Gäste wurde der Verstorbenen Mitglieder gedacht.

Landrat Kohlmeier bezieht sich in seinen Grußworten auf die aktuelle Kampagne des SoVD „Ich bin nicht behindert – Ich werde behindert“ Der Wortlaut der Kampagne sei ein Aufruf und Appell ans Bewusstsein darüber nachzudenken wie viel Benachteiligung Menschen mit Behinderungen täglich erleben. Das Motto sei dazu ein geeigneter Anstoß.

MdL. Dr. Frank Schmädeke überbringt auch die Grüße seines Landtagskollegen Karten Heineking. In seinem Grußwort betont Schmädeke wie wichtig es sei, daß sich Politik und Gesellschaft gemeinsam darum kümmern damit die Inklusion noch besser umgesetzt wird. Seiner Meinung nach gäbe es jedoch inzwischen auch gute Beispiele die zeigen, dass Menschen mit Behinderung in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.

Bruno Hartwig bedankt sich beim Kreisverband für die geleistete Arbeit und thematisiert die Themen an denen der SoVD derzeit erfolgreich tätig ist aber auch noch erfolgreicher tätig sein muß. Der SoVD ist nach wie vor der Reparaturbetrieb für verfehlte Sozialpolitik und die daraus resultierende Gesetzgebung. Dabei benennt er umfangreichen Bereiche im Rahmen des Sozialrechtes, in denen es um die Umsetzung und die Durchsetzung der Ansprüche von Mitgliedern und den betroffenen Personengruppen geht die es zu verbessern gilt. Abschließend berichtet er, dass der SoVD-Niedersachsen für seine Jubiläumskampagne „100-Jahre SoVD“ von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement als „‘Verband des Jahres 2018“ ausgezeichnet wurde.

Frau Marina Gempfert stellt die seit Mai 2018 in den Räumlichkeiten des Kreisbüros untergebrachte Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) als neues und kostenloses Beratungsangebot vor. Die EUTB unterstützt und berät alle Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige oder sonstige private Personen aus deren Umfeld zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Die EUTB ist unabhängig, d.h. die Berater/innen sind niemandem verpflichtet - außer der Person, die sie beraten. Der SoVD ist Träger von insgesamt acht EUTB-Beratungsstellen in Niedersachsen. Durch seine landesweit 43 SoVD-Beratungszentren und vor allem durch seine Unabhängigkeit ist der Verband ein qualifizierter Träger für die EUTB. Die EUTB selbst führt keine rechtliche Beratung und Begleitung im Widerspruchs- und Klageverfahren durch. Terminvereinbarungen mit der EUTB können persönlich, telefonisch oder per Mail erfolgen.

Diesen Referaten folgten die Berichte des Vorstandes, des 2. Kreisvorsitzenden, der Kreisfrauensprecherin, der Kreisschatzmeisterin, der Leiterin des Sozialberatungs-zentrums und des Obmannes der Revisoren.

Nach den Berichten standen die Neuwahlen an. In den neuen geschäftsführenden Kreisvorstand wählten die Delegierten Frau Erika Heine (OV Hoya) zur neuen 1. Kreisvorsitzenden, zum Stellvertreter wurde Benno Kauls (OV Warmsen) gewählt, Kreisschatzmeisterin blieb Annlis Schoeps (OV Hoya) und Kreisschriftführer Jürgen Rösener (OV Diepenau). Stellvertretende Kreisschatzmeisterin wurde Christina Braul (OV Marklohe) und stellv. Kreisschriftführer Hans-Christian Boge (OV Steimbke) Neue Kreisfrauensprecherin wurde Petra Knake (OV Hoya). Als Revisoren wurden

Uwe Jendrijewski (OV Hoya), Harry Dornfeld (OV Marklohe), Hans-P. Wiesner (OV Wietzen) gewählt, deren Stellvertreter wurden Oliver Wendt (OV Rehburg-Loccum), Dettmar Jeromin (OV Rodewald) und Alfons v. Rekowski (OV Nienburg)

Des weiteren wurden noch folgende Beisitzer gewählt: Helga Capsius (OV Stolzenau), Werner Bakker (OV Nienburg) , Ursula Schröder (OV Rehburg-Loccum), Thomas Harnack (OV Lemke), Heike Busse (OV Rehburg-Loccum), Manfred Arend (OV Heemsen), Kurt Fries (OV Rodewald), Klaus-Dieter Mägde (OV Rodewald), Detlef Klusmann (OV Liebenau) und Hans-Herbert Kirste (OV Nienburg).

Delegierte für die Landesverbandstagung 2019 wurden Erika Heine, Benno Kauls und Annlis Schoeps (Ersatzdelegierte)

Als ausscheidende Mitglieder wurden für ihre Verdienste um die Vorstandsarbeit im Kreisverband geehrt: Dieter Beimoor (OV Diepenau), Dieter Dammeier (OV Landesbergen), Reinhold Ahrends (OV Lemke), Detlef Klabunde (OV Nienburg), Antje Rösener (OV Diepenau) und Regina Wessling (OV Warmsen), Gisela Bolschweg (OV Rehburg-Loccum)

Nach der Kreisverbandstagung fand sich der neu gewählte Kreisvorstand zu einer konstituierenden Kreisvorstandssitzung zusammen und plante die nächsten Aktivitäten.

Der SoVD-Kreisverband Nienburg unterstützt

im Kreisgebiet über 5.000 Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im SoVD-Beratungszentrum Nienburg in der Marienstr. 12 in 31582 Nienburg stehen bei Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit und Hartz IV kompetent zur Seite.

Aber auch in der Politik hier vor Ort haben wir die soziale Gerechtigkeit im Blick und sorgen dafür, dass die Politikerinnen und Politiker diese nicht aus den Augen verlieren. So machen wir uns beispielsweise für eine gerechtere Rente stark. Außerdem haben wir das „Bündnis für gute Pflege“ gegründet, das sich für mehr Unterstützung pflegender Angehöriger sowie bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Pflegebereich engagiert. Zudem setzen wir uns für eine bessere ärtzliche Versorgung im ländlichen Bereich ein.

 

 

 

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